Neuroathletik
Welche Rolle spielen die Augen bei Bewegung?
Sehen ist mehr als Sehschärfe: Welche visuellen Fähigkeiten sportliche Bewegungen unterstützen und wie man sie trainiert.
Unsere Augen sehen nicht nur – sie helfen uns auch, Bewegungen zu steuern.
Beim Sport müssen wir unsere Umgebung ständig wahrnehmen. Ein Tennisball fliegt auf uns zu, ein Mitspieler verändert seine Laufrichtung oder wir müssen beim Radfahren eine Kurve richtig einschätzen.
Unser visuelles System liefert dem Gehirn wichtige Informationen, um solche Situationen zu beurteilen und Bewegungen darauf abzustimmen.
Sehen ist mehr als Sehschärfe
Für sportliche Bewegungen sind unterschiedliche visuelle Fähigkeiten wichtig:
- Blickstabilisation: Einen Punkt auch bei Kopfbewegungen möglichst klar wahrnehmen.
- Augenfolgebewegungen: Bewegte Objekte mit den Augen verfolgen.
- Blicksprünge: Schnell zwischen unterschiedlichen Blickzielen wechseln.
- Räumliche Wahrnehmung: Entfernungen und Positionen einschätzen.
Diese Fähigkeiten arbeiten eng mit dem Gleichgewichtssystem und der Bewegungssteuerung zusammen.
Wie kann man das trainieren?
Im neuroathletischen Training können einfache Augenbewegungs- und Blickstabilisationsübungen eingesetzt werden.
Dabei geht es nicht darum, möglichst schwierige Übungen zu absolvieren, sondern die Anforderungen passend zur jeweiligen Person auszuwählen.
Ob und wie stark sich solche Übungen auf eine bestimmte sportliche Leistung auswirken, ist individuell unterschiedlich und wissenschaftlich nicht für alle Anwendungen eindeutig belegt.
Mein Ansatz bei N2 Performance: Die Augen als wichtigen Bestandteil der Bewegung verstehen und gezielt in ein ganzheitliches Training einbeziehen.
Entdecke, welche Rolle dein visuelles System bei deinem Training spielt.
Wissen ist der erste Schritt. Bewegung der nächste.
Du möchtest herausfinden, wie du Neuroathletik sinnvoll in dein Training integrieren kannst? Lass uns über deine Ziele sprechen.
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